Jodlerklub Gletscherecho - Jodlerklub Gletscherecho
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Juryberichte

Solche Berichte schmelzen auf der Zunge....


 

Interlaken 2011
Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: Jodlerklub Klasse 1 Unterverband WSJV
Liedname: "Früehligserwache"
Komponist: Daniel Föhn


Tongebung: Klangvoll, glänzend und warm getragen. Klare, strahlende Jodelstimmen mit sicherer        Jodeltechnik.Tiefe (es) des 2.Basses in LT 15 und JT 7 wenig tragfähig.

Aussprache:
Klar verständlich und gepflegt. Abwechslungsreiche Jodelvokalisation.

Harmonische Reinheit:
Die angestimmte Tonart A-Dur wird bis zum Schluss sicher gehalten. Leichte Trübung der Jodelhochtöne im JT 4 der ersten Strophe.

Rhythmik:
Gut gewähltes, flüssiges Tempo. Korrekte Rhythmik mit klar erkennbarem Metrum.

Dynamik:
Gefühlvoll, textensprechend und spannungsvoll gestaltet, mit schönen Melodiebogen.

Gesamteindruck:
Eine ausdrucksstarke Darbietung, glaubhaft, mit Gespür und engagiert vorgetragen.
Der klangvolle Jodel überzeugt.


 

Naters 2009

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: Jodlerklub Klasse 1 Unterverband WSJV
Liedname: "Tritt fer Tritt"
Komponist: Willi Valotti 

Tongebung: Kräftig klangvoller, ausgeglichener Chorklang mit kultivierter, tragender Tongebung.  

Harmonische Reinheit: Gut geführte Stimmen ergeben ein klares Klangbild. 
                                           Ohne merkliche Trübungen sinkt man von Cis-Dur nach H-Dur.

Aussprache: Gut verständlich, gepflegt und prägnant. Gut gewählte Jodelvokalisation.

Harmonische Reinheit: Gut geführte Stimmen ergeben ein klares Klangbild. 
                                           Ohne merkliche Trübungen sinkt man von Cis-Dur nach H-Dur.

Rhythmik: Präzis und klar gegliedert, mit sorgfältig erarbeiteter Metrik. 
                    Gut gewähltes Tempo mit schönem Melodiefluss.

Dynamik: Sinnvoll und kontrastreich, mit schönen Höhepunkten.

Gesamteindruck: Eine ausdrucksstarke, gefühlvolle Darbietung von bemerkenswerter Musikalität. 
                                 Überzeugend und glaubhaft wird die Stimmung von Freude und Trauer zum Ausdruck gebracht.

Jurorin: Marianne Smugg



 

 


 

Luzern 2008

Riesterer Katrin, Saas-Fee WSJV Klasse 1  Hesch es wohr gnoh? Marie-Theres von Gunten

Tongebung:  Die Jodlerin verfügt über eine klangvolle und tragende Stimme. Im Jodel der 1.
                        Strophe ist noch ein wenig Nervosität spürbar. Die 2. und 3. Strophe gelingen
                        strahlend und schön.

 Aussprache:  Beherrscht, mit klangvollen Vokalen und prägnanten Konsonanten.
                          

Harmonische Reinheit: Der Anstieg um einen halben Ton führt zu kleinen Trübungen.
                                           Ansonsten
stabile Tonsprünge und rein gehaltene Schlusstöne.

 

 Rhythmik: Die Taktart ist erfasst. Der Agogik wird viel Raum gegeben, was den
                     
Gesamteindruck aufwertet. Der schnelle Jodelteil dürfte noch lüpfiger sein.

 Dynamik: Der Liedteil ist textgerecht und mit schönen Differenzierungen gestaltet. Die
                   
Dynamik des Jodels ist sehr schön. Der 3. Jodel gefällt besonders.

Gesamteindruck: Ja, wir haben es wahrgenommen! Dieser Vortrag ging unter die Haut und
                                  beeindruckte die Jury wie auch das Publikum. Wir bedanken uns für diesen
                                  gefühlvollen und beherzten Auftritt und beglückwünschen die Jodlerin zu
                                  dieser ausserordentlichen Leistung.

 

Juror: Emil Wallimann

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: Jodlerklub Klasse 1 Unterverband WSJV
Liedname: "Herbschtmonet"
Komponisten: Jürg Röthlisberger, Hanny Schenker-Brechbühl

 

Tongebung: Klangvoll, weich und kultiviert. Der Chorklang ist kompakt, ausgeglichen, tragend. Geschulte Jodeltechnik
                       mit strehlenden, feinen Hochtönen.

Aussprache: Verständlich und gepflegt. Einzig einige Schluss-T sind nicht immer hörbar zB LT 6 (Nacht) und LT 8   
                        (Pracht). Jodelvokalisation ist gut abgestimmt und natürlich.

Harmonische Reinheit: Die harmonisch schwierigen Klippen der anspruchsvollen Komposition
                                            werden mit Bravour gemeistert. Dank sicherer Intonation und präzisen
                                            Tonsprüngen kann die angestimmte B-Dur gehalten werden. Die 2. Bässe
                                            sollen darauf achten, dass sie in den tiefen Lagen (Lt 7, 8, 15) hörbar bleiben.

Rhytmik: Exakt und klar gegliedert mit deutlich spürbarer Metrik. Schwungvolles, zügiges Tempo,
                  so dass die Melodie im Lied- und Jodelteil schön fliessen kann.

Dynamik: Abwechslungsreiche, aus dem Text gestaltete dynamische Differenzierungen.
                  Wohldosierter Spannungsaufbau und geschickt eingesetzte Schwelltöne.

Gesamteindruck: Obwohl der Sommer erst so richtig eingezogen ist, verstehen es die Jodler aus Saas-Fee
                                 mit dieser ausdrucksstarken Darbietung den bevosrstehenden Herbst in seiner ganzen
                                 Schönheit musikalisch überzeugend und begeisternd darzustellen.
                                 Ein wunderschönes Hörerlebnis!

Juror: Peter Summermatter

 


 

 


Rechthalten 2006

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho Katrin Riesterer 
Kategorie: Jodlerin Klasse 1 Unterverband WSJV
Liedname: "Es Fäscht für mis Härz"
Komponist:Marie-Theres von Gunten

Tongebung: Kultiviert, klangvoll, beherrschte Atemtechnik mit guter Tonstütze, gut ausgebildete Jodeltechnik.

Aussprache: Gepflegt, gut verständlich und passende Vokalisation.

Harmonische Reinheit: Absolut rein! Ein hervorragender Vortrag!

Rhytmik: Sehr exakt. Das Metrum ist klar erkennbar und das Tempo der Komposition entsprechend gewählt.

Dynamik: Aussagekräftig und erlebt, schöne Schwelltöne. Ein Vortrag mit viel Ausstrahlung.

Gesamteindruck: Der bemerkenswerte hervorragende Vortrag vermag überzeugend "Es Fäscht für mis Härz" in die Kirche zu zaubern. Beste Leistung ohne jede Einschränkung!

Juror: Leiggener Amadé

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: JG Klasse 1 Unterverband WSJV
Leitung: Föhn Daniel, Saas-Almagell
Liedname: "Der Summer vergeit"
Komponist: Jürg Röthlisberger

Tongebung: Ein wunderbar ausgeglichener Chorklang, getragen von durchwegs klangvoller Tongebung, beweglich und weich, ergänzt durch ein mit warmer Stimme vorgetragenes Solo und strahlenden Jodelstimmen mit wunderschönen Hochtönen.

Aussprache: Deutlich, gepflegt und kultiviert. Abwechslungsreiche Jodelvokalisation

Harmonische Reinheit: Ohne Fehl und Tadel, durchwegs klare Stimmführung mit sicherer Intonation.

Rhytmik: Klar und straff, präzise Metrik und schwungvoller Liedfluss.

Dynamik: Spannungsvoll, geschickt und abwechslungsreich gestaltet, mit ausgeprägten Höhepunkten und wohldosierten Schwelltönen. Lässt keine Wünsche offen.

Gesamteindruck: Eine bemerkenswerte, ausdrucksstarke Darbietung mit schönen Gestaltungselementen und natürlicher Ausstrahlung, wohlklingend und gefühlvoll vorgetragen.

Jurorin: Marianne Smug

 

Aarau 2005

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: JG Klasse 1 Unterverband: WSJV
Leitung: Föhn Daniel, Saas-Almagell
Liedname: "En Jodel"
Komponist: Fred Stocker

Tongebung: Glanzvoll-tragend. Heller, sehr transparenter und perfekt ausklingender Chorklang.

Aussprache: Deutlich, natürlich. Es ist hoch erfreulich, dass die Gruppe keinen Mehraufwand scheut und die Komposition in ihren eigenen Walliserdialekt überträgt!

Harmonische Reinheit: Die leichte Sinktendenz in Strophe 2 und 3 geschieht unmerklich und trübt das Klangbild nicht. Vereinzelt leichte Tonschwankungen in den Hochlagen des 1. Jodels.

Rhythmik: Korrekt. Gut gewählte, feindifferenzierte Tempi mit sinngemässer Agogik.

Dynamik: Sehr differenziert und textentsprechend, im Jodel mit glänzender Ausstrahlung.

Gesamteindruck: Eindrücklicher, sehr kultivierter Vortrag mit ausgeprägtem musikalischem Gefühl.

Jurorin: Lilian von Rohr

 

Fribourg 2002

 

Saas-Fee, Jodlerklub Gletscherecho
Kategorie: JG   Klasse: 1   Unterverband: WSJV
Leitung: Föhn Daniel, Saas-Almagell
Liedname: Uralti Musig
Komponist/in: Felix Schmid

 

Tongebung: Der Chor verfügt über einen runden, ausgeglichenen Chorklang. Im Jodel geraten einzelne Töne der Schaltlage sowie Hochtöne kehlig.

 

Aussprache: Es wird in gepflegtem, natürlichem Walliser Dialekt gesungen.

 

Rhythmik: Gut erfasst und frei umgesetzt. Die Fermaten in den LT 8 und 12 sowie in JT 6 sind kaum ausgesungen. Ebenso wird den Vorschriften des Komponisten punkto "ritardandi" nicht entsprochen.

 

Dynamik: Die besinnliche Stimmung wird sehr gut spürbar und differenziert vorgetragen. Das teils stossweise Singen verhindert die Ausgestaltung schöner Melodiebogen. Der Jodel mit der "piano"-Stelle in JT 6 gefällt gut. Hier dürften die Höhepunkte noch weiter ausgebaut werden.

 

Harmonische Reinheit: Es wird sauber und rein in der Originaltonart gesungen.

 

Gesamteindruck: Die Walliser erfreuen uns Zuhörer mit ihrem urwüchsigen, gepflegten Lied, welches sehr fein und besinnlich vorgetragen wird. Mit etwas mehr Spannungsaufbau würden die ansatzweisen Höhepunkte noch deutlicher und spürbarer.

 

Autor/in: Claudia C. Fábregas

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